1005       Busreise in die Schweiz „Tessin“
vom 24. bis 31.05.2010

42 Mitglieder und Freunde der Pensionärs-Vereinigung begaben sich vom 24. - 31.Mai 2010 auf eine erlebnisreiche Reise in die Schweiz, ins Tessin - dem Tor zum Süden- nach Lugano.

Am frühen Morgen fuhren wir mit unserem Bus über Darmstadt, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg nach Basel. Im Swissotel Le Plaza war eine Zwischenübernachtung vorgesehen, mit der Gelegenheit durch die Altstadt von Basel zu bummeln. Am nächsten Morgen ging es weiter bis Luzern. Bei einer Stadtführung hatten wir die Möglichkeit, Luzern ein wenig kennen zu lernen. Wir gingen über die Kapellbrücke mit dem achteckigen Wasserturm, das Wahrzeichen von Luzern und bewunderten die mit historischen Fresken geschmückten Häuser der Altstadt. Danach fuhren wir über Küssnacht, hier erkundeten wir die Hohle Gasse, weiter ging es über die Autobahn und durch den St. Gotthard-Tunnel nach Lugano.

Von unserem Standquartier, dem Hotel „ International au Lac “, direkt an der Uferpromenade gelegen, unternahmen wir interessante und schöne Tagesexkursionen.

So erkundeten wir gleich am ersten Tag bei einem geführten Rundgang Lugano und fuhren anschließend mit dem Schiff über den Lago di Lugano nach Capolago und weiter mit der Zahnradbahn auf den 1704 m hohen Gipfel des Monte Generoso.

Von hier aus hatten wir eine herrliche Aussicht auf den Lago di Lugano und auf Lugano.

Auf unseren weiteren Tagesexkursionen erlebten wir:

Como und den Comer See,

- Der Comer See wird nicht zu Unrecht als schönster See Italiens bezeichnet. Auf seiner ganzen Länge von 50 km ist der See von teils steil aufragenden Bergen umgeben und schiebt sich einem Alpenfjord gleich bis weit in die Zentralalpen-Region vor. Eines der schönsten Ausflugsziele am Comer See ist sicherlich die Villa Carlotta. Sie wurde bereits 1690 erbaut und hatte verschiedene Eigentümer, bis sie 1843 von Prinzessin Marianne von Nassau ihrer Tochter Charlotte zur Hochzeit mit Georg Kronprinz von Sachsen-Meiningen geschenkt wurde.

Leider hatte der Wettergott an diesem Vormittag etwas gegen uns, so dass der Besuch der Seidenstadt Como ins sprichwörtliche Wasser fiel. Dafür wurden wir aber am Nachmittag mit herrlichem Sonnenwetter in den sehenswerten Gärten der Villa Carlotta entlohnt. -

Val Verzasca und Ascona,

- Das Valle Verzasca ist ein wildes und relativ ursprünglich gebliebenes Tessiner Bergtal mit steilen Hängen und unzähligen Wasserfällen. Verzasca, kommt aus dem italienischen „verde aqua“ und heißt „Grünes Wasser“ und so sieht es auch aus.

Auf unserer Fahrt durch das Tal sahen wir die 320 m lange und 220 m hohe Staumauer, hier wagte James Bond im Film „Golden Eye“ einen Sprung in die Tiefe. Wir kamen an der „Ponte dei Salti“ eine Brücke aus dem 17. Jh. vorbei und hatten Gelegenheit in dem Bergdorf Sonogno, am Ende des Tals, in einer „Grotto“ die herzhafte Tessiner Küche kennenzulernen. Gestärkt setzten wir unsere Fahrt, zurück durch das Tal, nach Ascona fort.

Am Nordufer des Lago Maggiore bezaubern Locarno und Ascona mit elegantem Charme. Die umliegenden Dörfer und die Inseln im tiefblauen See präsentieren ein malerisches Bild und die ganze Pracht einer mediterranen Landschaft. Asconas Weltruhm ist noch relativ jung, denn über Jahrhunderte gab es hier nicht mehr als ein beschauliches Fischerdorf. Eine Anzahl repräsentativer Palazzi und Bürgerhäuser belegt jedoch, dass nicht erst der Tourismus des 20. Jh. Ascona aus seinem Dornröschenschlaf weckte. Für den Besucher Asconas ist die Uferpromenade der Piazza Guiseppe Motta mit den bunten Cafes und Restaurants der größte Anziehungspunkt.

Bei herrlichem Sonnenschein erkundeten wir die engen Gassen von Ascona, saßen an der Uferpromenade der Piazza Guiseppe Motta, schauten dem bunten Treiben zu und genossen die Aussicht auf den Lago Maggiore. -

Eine Fahrt mit dem Bernina-Express von St. Moritz nach Tirano,

- Von St. Moritz bis zum Malojapass erstreckt sich eines der spektakulärsten Hochtäler der Alpen, das Engadin. In der Schweizer Bahnwelt wird im Jahre 2010 ein großes Ereignis begangen, die Berninabahn feiert ihr l00-jähriges Jubiläum. Sie setzte im Jahre 1910 technische Maßstäbe, war sie doch die erste elektrische Eisenbahn der Alpen. Bis heute stellt sie die steilste und höchste Querung der Alpen per Bahn dar und bietet den Fahrgästen ein unvergessliches Reiseerlebnis.

Die Bahnfahrt geht über den Bernina-Pass, sie ist die einzige Bahnlinie, die offen, also ohne Tunnel, über die Alpen führt. Bei der Station "Ospizio Bernina" auf einer Höhe von 2253 Metern, hat man einen herrlichen Blick auf die Seen Lago Nero und Lago Bianco. Von dort geht es in geradezu abenteuerlichen Kurven hinab bis in das auf 429 Meter gelegene Tirano im italienischen Veltlin. Innerhalb weniger Stunden erlebt man optisch alle Vegetationszonen zwischen den Gletschern des Piz Bernina (4049 Meter) und den Palmen Tiranos in Italien (429 Meter).

Wir können bestätigen, eine Fahrt mit dem Bernina-Express ist ein unvergessliches Reiseerlebnis, denn wir haben die Bahnfahrt durch diese alpine Welt der Schweiz gemacht. Wir haben die schneebedeckten Berge, die Gletscher und die Palmen gesehen und haben in Tirano in der Sonne gesessen. -

Lago Maggiore, die Borromäischen Inseln und Stresa

- Der Lago Maggiore ist ein lang gestreckter See, den sich Italien mit der Schweiz teilt. Sein elegantes Ambiente und das besonders schöne Landschaftsbild mit rund 350 exotischen Pflanzen machen den See ganzjährig zu einem besonders lohnenden Reiseziel. Es ist kein Zufall, dass viele Künstler an den Ufern dieses Sees die Inspiration für ihre Werke fanden.

Zum Abschluss unserer interessanten und schönen Reise meinte es das Wetter noch mal richtig gut mit uns. Bei herrlichem Sonnenschein steuerten wir von Laveno die Borromäischen Inseln an , benannt nach dem Aroneser Adelsgeschlecht der Borromeo. Im Mittelpunkt des touristischen Interesses steht ganz besonders die zu einem Gesamtkunstwerk ausgebaute Isola Bella. Ein prächtiger Palast, der Palazzo Borromeo, befindet sich inmitten von Terrassen, Springbrunnen, Statuen und Grotten.

Auf unserem geführten Rundgang durch den Palazzo konnten wir uns von der verschwenderischen Pracht

überzeugen und waren von der einmaligen Blütenpracht der Parkanlage begeistert.

Zum Mittagessen fuhren wir zur Fischerinsel Isla dei Pescatori und anschließend mit dem Boot weiter nach Stresa.

In Stresa , der Königin des Lago Maggiore, merkt man gleich, dass man sich in einem der traditionsreichsten Urlaubsorte Europas befindet. Im 19. Jh. war Stresa eine der vornehmsten Kurstädte Italiens, zu deren illustren Gästen der europäische Hochadel und Künstler zählten.

Wir bummelten am Seeufer entlang, genossen die mondäne Atmosphäre und waren, wie schon so viele Besucher vor uns, von Stresa begeistert. -

Leider geht jede Reise, auch wenn sie noch so schön war, einmal zu Ende.

So sagten wir am Ende „ Arrivederci Ticino, Auf Wiedersehen Tessin “.

Dieter Brotte


 

Es folgen 28 Fotos:

 

Bild: 1

Reisen macht hungrig.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 2

In der Altstadt von Basel, -wo sind denn nur die Fränkli-.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 3

Blick auf die „Mittlere Rheinbrücke“ in Basel.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 4

Die Jesuitenkirche in Luzern.

 

 

 

 

 

 

Bild: 5

Wahrzeichen von Luzern: „Die Kapellbrücke und Wasserturm“.

 

 

 

 

 

Bild: 6

In der „Hohlen Gasse“ bei Küssnacht.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 7

Auf der Piazza della Riforma in Lugano.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 8

In den Gassen von Lugano.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 9

Mit dem Schiff nach Capolago.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 10

Fahrt mit der Zahnradbahn auf den Monte Generoso.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 11

Die Bergstation des Monte Generoso.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 12

Das ist kein Regen, sondern flüssiger Sonnenschein.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 13

Spaziergang durch Como im „Flüssigen Sonnenschein“.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 14

Park der Villa Carlotta mit Blick auf den Lago di Como.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 15
Im Park der Villa Carlotta.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 16

Staumauer des Lago di Vogomo im Verzascatal.


 

 

 

 

 

 

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Auf der Staumauer des Lago di Vogomo.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 18

Blick auf die „Ponte die Salti“ im Verzascatal.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 19

Ist die Brücke auch stabil?

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 20

Auf der Uferpromenade in Ascona.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 21

Der Bernina-Express, vor der Abfahrt in St. Moritz.

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 22

Fahrt mit dem Bernina-Express von St. Moritz nach Tirano.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild:23

Schiffsanleger von Laveno am Lago Maggiore, wir warten auf unsere Überfahrt zur Isola Bella.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 24

Im Garten des „Palazzo Borromeo“ auf der Isola Bella.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 25

Ein wenig Schatten tut gut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 26

Mittagspause auf der Isola dei Pescatori.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 27

Bummeln durch Stresa.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: 28

Auf der Heimfahrt.

 

 

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