Siemens-Senioren in Südengland
17.-23.06.2004


32 Pensionäre wagten den Sprung über den Ärmelkanal.
Südengland und London waren das Ziel dieser Studienreise mit kulturellem Charakter.

 

Von unserem Standquartier in Winchester ausgehend -dem 4**** Hotel The Wessex-erkundeten wir Städte und Landschaften, von denen wir schon vieles gehört hatten.
Die meisten aus unserer Reisegruppe waren zum ersten mal in Great Britain und mussten die etwas andere Lebensart und die Gewohnheiten der Engländer erst kennenlernen.
Das Autofahren links, Entfernungen werden in Meilen gemessen und bezahlt wird mit Pfund.

 

wir haben die Kathedralen in Winchester und Salisbury besichtigt

 

und die prähistorischen und geheimnisumwitternde Steine von Stonehenge besucht.

 

Besonders informativ waren die zwei Tage, die wir in London verbrachten.

Wir haben fast alles gesehen, was man sehen muss, vom Westend über die City bis zu den Docklands.

 

Bei herrlichem Wetter erlebten wir den Wachwechsel vor dem Buckingham Palace.

 

Es ist erstaunlich, was man aus dem aufgelassenen Hafengebiet der Docklands gemacht hat. Viele Wolkenkratzer aus Beton, Stahl und Glas prägen die Silhouette.

Für unseren Busfahrer - Peter B. - hatte der hektische Verkehr in der City einen besonderen Reiz. Glück hatten wir auch mit unserer ständigen Reisebegleiterin Barbara, die uns mit Humor und Ironie ihr fundiertes Wissen mit vielen Details übermittelte.

Natürlich gehörte zum Programm der Besuch von Windsor Castle mit der
St. Georg Chapel.
Die Queen war anwesend - hat uns aber leider nicht begrüßt.

Was wäre eine Reise nach Südengland ohne die Gärten (Exbury Garden), den New Forest, die Küste mit Portsmouth (HMS Victory) und dem Badeort Brighton.

Nur am letzten Tag erlebten wir das typische "Englische Wetter" mit Regen und Sturm. Die Rückreise gestaltete sich ereignisreich.
Nach mehreren Staus zwischen Winchester und London fuhren wir uns eine Verspätung von ca. 2 Stunden ein.
Unterwegs hatten wir am Bus einen Motorschaden, der von einer herbeigerufenen Mercedes-Servicefirma behoben werden musste.
In Dover angelangt erwartete uns eine rauhe See mit Windstärke 8-9, mit zunehmender Tendenz. Als wir eingecheckt hatten erfuhren wir, dass die nächste Fähre erst in etwa 8 Stunden auslaufen würde.
Sofort cancelten wir und konnten glücklicherweise mit dem Zug durch den Tunnel fahren. Später stellten wir fest, dass auch am nächsten Tag bis mittags noch keine Fähre fahren konnte. Dieses war mit 18 Stunden Reisezeit bisher der längste Tag aller unserer Reisen.

Friedhelm Schmitt