1009 Radtour
vom 14. bis 16. September 2010
In diesem Jahr radelten 29 Radler-Freunde unserer Vereinigung durch das schöne Emsland.
Unser Standquartier war das Hotel Hubertushof in Lingen-Schepsdorf.
Von hieraus erkundeten wir auf unseren Radtouren die nähere Umgebung von Lingen.
Lingen: Schon im Jahre 975 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung als Linga, Kaiser Otto II übertrug Bischof Rudolf von Osnabrück Güter in Linga als Lehen. Später wird der Ort auch Lyongo und Linge genannt.
Am 1. Tag machte uns der Wettergott, wie im letzten Jahr leider einen Strich durch unsere Planung, er schickte uns nur „ Flüssige Sonne “. Kurz entschlossen sagten die Organisatoren Gabi und Peter Katthöfer die Radtour für diesen Tag ab und „Plan B“, Besuch der Altstadt von Lingen kam zum Tragen.
Gemeinsam wanderten wir am Dortmund-Ems-Kanal entlang nach Lingen und bummelten durch die engen, verwinkelten Gassen. Nach einer Mittagspause in einer der vielen kleinen Cafes und Kneipen ging es wieder zurück, denn Gabi und Peter hatten ein zünftiges Kegeln in unserem Hotel organisiert. Nach einem fröhlichen Kegelwettkampf und dem anschließenden gemeinsamen Abendessen, waren wir uns einig, es war trotz Regen ein schöner Tag.
Der 2. Tag begrüßte uns am Morgen mit Sonnenschein, frohgelaunt traten wir die Radtour an. Zunächst radelten wir am Dortmund-Ems-Kanal Richtung Süden zum Wasserfall „Hanekenfähr“ und weiter am Ems-Vechte-Kanal nach Nordhorn.
-In Hanekenfähr vereinigen sich für einen kurzen Abschnitt die Ems und der Dortmund-Ems-Kanal-.
Zur wohlverdienten Mittagspause kehrten wir im Restaurant „Pier 99“ ein. Nach dem alle sich gestärkt und ein wenig ausgeruht hatten, radelten wir weiter am Nord-Süd-Kanal entlang in Richtung Wietmarschen. Hier war im Stiftscafe bei Kaffee und Kuchen eine kurze Erholungspause vorgesehen. Mit frischer Kraft traten wir die Rückfahrt an und erreichten nach ca.53 km über Lohnerbruch, Mittellohne und Nordlohne unser Hotel Hubertushof.
Mit Musik und Gesang in fröhlicher Runde ging ein schöner, anstrengender Tag zu Ende.
Am 3. Tag stand eine 30 km lange Tour in Richtung Speicherbecken Geeste auf unserem Plan. Bei leichtem Nieselregen fuhren wir los, am Dortmund-Ems-Kanal entlang in Richtung Norden zum Speicherbecken Geeste.
-Das Speicherbecken wurde 1980 als Kühlwasserbecken für das zwölf Kilometer entfernte Kernkraftwerk Emsland gebaut. Bei Bedarf wird das gespeicherte Wasser über den Dortmund-Ems-Kanal dem Entnahmebereich des Blockes zugeführt-.
Inzwischen hatte die Sonne die Wolken verdrängt und unter einem strahlend blauen Himmel erreichten wir zur Mittagspause das Restaurant „Deichkrone“ am Speicherbecken. Nach einer wohltuenden Pause, einige von uns nahmen ein Sonnenbad, mahnten unsere Organisatoren zur Eile, denn der vorher blaue Himmel wurde immer dunkler. Auf halber Wegstrecke holte der Regen uns ein und überschüttete uns mit „ Flüssigem Sonnenschein “. Nass wie die Katzen erreichten wir unser Hotel.
Bei einer gemütlichen Kaffeerunde waren der Regen und das Nasswerden schnell vergessen, zumal sich die Sonne wieder sehen ließ. Zum Schluss waren sich alle einig, es war eine gelungene Radtour. Dafür ein Dankeschön an unsere Organisatoren.
Dieter Brotte
Fotos:

Aufbruch zur Radtour.

Unterwegs, die Gruppe.

Radfahren ist schön, Pausen noch schöner.

Ein Baumstamm ist ja sooo bequem.

Im Restaurante „Pier 99“.

Werner spielt auf.

Unser gemischtes Trio.

Technischer Zwischenstopp.

Rast am Speicherbecken in Geeste.

Noch scheint die Sonne!

Ist ja nur „Flüssiger Sonnen Schein“.

Leider aber auch sehr nass.
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