Wanderwoche
vom 05. bis 12.08 2011
In diesem Jahr führte uns die Wanderwoche nach Bestwig / Föckinghausen ins Sauerland
-wo die Bäume versuchen in den Himmel zu wachsen-.
Vom Ursprung her ist Föckinghausen ein Meilerdorf. Mitten im Naturpark Arnsberger Wald - einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Nordrhein-Westfalens - gelegen, war der Ort perfekter Ausgangspunkt für unsere Wanderungen.
In idyllischer Alleinlage, in 520 m Höhe umgeben von Wiesen, Wäldern und Feldern lag unser Standquartier, das Hotel Waldhaus Föckinghausen.
Von hier aus erwanderten wir mit unserem Wanderführer Reinhard Schmidtmann den Naturpark Arnsberger Wald.
1.Tag:
Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Hotel Waldhaus Föckinghausen, machten wir uns mit Abbas, unserem Wanderkoordinator, zu einer 8 km langen Eingewöhnungswanderung auf.
2. Tag:
Nach einem Begrüßungsschnaps( der heimischen Marke Alter Schneider) von Herrn Knippschild dem Hotelier, machten wir uns auf den Weg.
Vom Hotel über den Valmerskopf, dem Heinberg, entlang eines Kreuzwegs, gelangten wir talwärts in den Ursprungsort Velmede. (Velmede um 800 von Karl dem Großen als Urpfarre gegründet). Vorbei am Kardinal-Hengsbach- Geburtshaus, über den "Alten Kirchplatz“ begann unser Aufstieg zur Knükelhütte. Dort war unsere Mittagsrast mit deftigem Eintopf. Weiter ging der Anstieg über die Veledahöhle (heidnische Kultstätte und Namensableitung "Velmede") zum 10-Dörferblick am Ostenberg. Kurze Zwischenrast an der Ostenberghütte mit herrlichen Ruhrtalblicken. Dann begann der Abstieg ins Ruhrtal, über Bahnhof Bestwig, Gartenausstellung Klostermann, Ruhrbrücke zur Hammeckekapelle. Danach der Abschlussaufstieg nach Föckinghausen. Streckenlänge ca. 14 Kilometer, Steigungen gesamt 559 Höhenmeter.
Das Abendessen und das gemütliche Beisammensein rundeten den Tag ab.
3. Tag:
Abstieg über den Kutschenweg zum Ruhrstauwehr der RWE und zum Ortsteil Alfert. Auf ebenem Weg zum Ortsteil Nuttlar. An den Loren Erklärungen zum Nuttlarer Schieferbau bis 1986, zur Spirituosenfabrik Schneider (Alter Schneider) und Seifen- bzw. Schuhcremefabrik Sauerwald (Nigrinmännchen). Gang durch das Dorf und Aufstieg über die Königsstraße, das Abeloh und die Missenburg zur Autobahnbaustelle am Suhrenberg. Herrliche Aussichten auf die Ruhrtalbahnlinie von 1872, das Schieferbaugelände und Weitblick über die Sauerländer Landschaft. Eine Runde um den Suhrenberg (Matschwegstrecke) zur Lourdesgrotte in Grimlinghausen. Dort Mittagsrast mit Sauerländer Bockwurst und belegten Brötchen. Besichtigung der Privatkapelle mit Glockenturm, Zehn Gebote und Kreuzgang. Weiter zur Baumschule der Firma Meschede und Aufstieg zum Sengenberg. Dort Fernsichten in die Ruhrseitentäler (Nierbachtal, Valmetal und Elpetal) und die Höhendörfer (Berlar, Dörnberg und Andreasberg). Von der neu angelegten Aussichtsplattform fantastischer Blick ins Ruhrtal und auf das Quartier (Waldhaus und Wandergasthof Föckinghausen). Streckenlänge 15,5 Kilometer, Steigungen gesamt 501 Höhenmeter.
Eine kleine Diashow über die letzten drei Tage war eine nette Einlage nach dem Abendessen.
4. Tag:
Vom Hotel zum Köhlerplatz (befindet sich im Aufbau) und weiter zum Gemeinheitskopf. Dann über den Plackweg (Bezeichnung für einen historischen Weg), zu verschiedenen Aussichtspunkten von der Briloner Hochfläche im Osten bis zum Naturpark Homert im Westen. Über den "Warsteiner Kopf" und den "Ausspann" (historische Bezeichnungen), zum Lörmecketurm. Dort Aufstieg auf die obere Plattform (204 Stufen), Rundumsicht mit einem Radius vom 50 Kilometern. Abstieg und Mittagsrast mit Kaffee und Kuchen. Rückwanderung über" Markes Kreuz", den Gränscheidt bis ins Gepketal. Von dort Aufstieg über den Walberg bis Föckinghausen. Streckenlänge 13,2 Kilometer, Steigungen insgesamt 321 Höhenmeter.
Bei Sketchen, Gesang und Musik, aufgespielt von Jürgen und Werner, verging der letzte Abend und damit auch die Wanderwoche wie im Flug.
Dieter Brotte
Fotos:
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