1008    Wanderwoche
vom 09. bis 13. August 2010

Kennst Du Bad Fredeburg oder gar Klein`s Wiese? Nein?

So machten sich 27 Siemens Pensionäre auf ins Hochsauerland um beides wandernd kennen zu lernen.

Die Stadt Fredeburg liegt in einer der waldreichsten Regionen Deutschlands auf einer Höhe zwischen 450 und 818 m und reicht mit seiner Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurück. Mit Schiefer gedeckte Häuser bestimmen das Bild dieses ruhigen beschaulichen Städtchens.

Klein`s Wiese: Außerhalb der Stadt gelegenes familiengeführtes Wanderhotel umgeben von hohen Tannenwäldern und weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt für seine gute Küche und den selbstgebackenen gut schmeckenden Kuchen. Das also war unser Standort für die nächsten Tage und eine gute Basisstation für unsere Wanderungen.

 

1.Tag, Montag

Nachdem alle Wanderfreunde bis Mittag eingetroffen waren, gab es zum Einstieg eine kräftigende Kartoffelsuppe und die Erwartung auf das Wandern begann.

Punkt 14 Uhr stand Rudi, unser Wanderführer, vor dem Hotel, um uns auf einer 8 km langen Wanderung zum Einstieg die Umgebung des Hotels zu zeigen. Durch hohe Tannenwälder auf guten Wanderwegen begann die Einstimmung auf die nächsten Wandertage und ein nicht geplanter Einkehrschwung im Alten Forsthaus belebte den Nachmittag zusätzlich. Zurück im Hotel gab es für alle ein verdientes gutes Abendessen.

 

2.Tag, Dienstag

Nach einem ausgiebigen Frühstück war Punkt 9 Uhr Abmarsch mit unserem Wanderführer Rudi. Auf dem neu errichteten Sauerländer Höhenflugweg führte der Weg abwechselungsreich durch Hochwald und offenes Gelände. Herrliche Talblicke auf kleine Ortschaften und Gehöfte machten die Wanderung zu einem Erlebnis. Auch kyrillgeschädigte Waldstriche wurden durchwandert und uns wurde bewusst, welch immense Kräfte hier freigesetzt wurden. Aber vor allem der Wettergott meinte es gut mit uns: Angenehme Sonnenstrahlen und blauer Himmel.

Nach 11 km kam die erwartete Rast in der SGV – Hütte in Oberhenneborn. Unser Wirt erwartete uns mit erfrischenden Getränken und einem stärkendem Chili con carne. Erholt machten wir uns auf die noch vor uns liegenden 5 km. Aber dann kam es noch ganz „dicke“

400 m Steilanstieg auf Waldboden zu einer sprudelnden Quelle. Doch der Schweiß floss in Strömen und der Puls raste. Aber auch das wurde geschafft. Und dann der Blick ins Tal. Danach hieß es Ausspannen bis zum 4 gängigen Abendessen.

 

3. Tag, Mittwoch

Bedeckter Himmel. 9 Uhr. Rudi pünktlich wie immer. Heute führte uns unser Weg oberhalb von Fredeburg auf der Höhe mit Ausblicken auf Fredeburg und einen benachbarten Schieferbetrieb.

Ein wunderbarer Wanderweg: wäre da nicht das Wetter gewesen. Es begann zu nieseln. Nicht sehr fest, aber der Regenschutz musste her. Schirme auf!!

Nach11 km erreichten wir die Wanderhütte „Drei Buchen“, wo unser Wirt abermals auf uns wartete. Diesmal mit Kaffee und Kuchen vom Blech.. Weiter ging es nun nach einem kurzen feuchten Aufstieg 5 km stetig bergab zu unserem Hotel, wo abends wie nun schon gewohnt, ein gutes Abendmenü auf uns wartete.

 

4.Tag, Donnerstag

Rudi ist schon da als sich alle zum Wandern vor dem Haus treffen. Heute geht die Wanderung in Richtung Hunau, dem mit 818 m höchstem Punkt um Fredeburg. Abwechselungsreicher Hochwald begleitet uns bis hinauf zur Hunau- Hütte. Unterwegs gab es, wie jeden Tag, interessante und zum Teil lehrreiche Erklärungen unseres Wanderführers.

An der Hütte wartete Herr Klein, wie schon gewohnt, mit einer ordentlichen Stärkung und den entsprechenden Erfrischungen auf uns. Noch eine kleine Rast und der Abstieg zum Hotel beginnt. Ein letztes Mal genießen wir die Frische des Waldes und auch die Sonne verabschiedet uns. Nach ca. 15 km ist die letzte Wanderung beendet. Der Rest des Nachmittags ist Freizeit.
Zum Abendessen erwartet uns ein Sektempfang mit anschließendem
6 gängigem Festmenü. Bei geselligem Beisammensein mit lustigen Liedern und Jürgens Quetschkommode geht die Wanderwoche zu Ende.

 

5. Tag, Freitag

Noch einmal gut Frühstücken und nach weit über 50 gewanderten Kilometern ist die Wanderwoche endgültig zu Ende. Alle Wanderer steigen in ihre Autos in Richtung Heimat und Alltag. Sie werden bleibende Erinnerungen mitnehmen und zufrieden zurückdenken an Bad Fredeburg und Klein`s Wiese.

Dieter Barth

 

Fotos:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

nach oben